Watzmann Hocheck

Das Watzmann-Hocheck (2651 m) ist die Niedrigste der drei höchsten Erhebungen des Watzmanngrates. Seine Bedeutung als touristisches Ziel ist allerdings mindestens genauso groß, wie die der Mittelspitze, da die Besteigung des Hochecks noch zu den Wandertouren gezählt werden kann. Ausserdem ist die Nähe zum Watzmannhaus sicherlich ein weiterer Faktor für seine Beliebtheit. Auch die Lage als Eck- und Aussichtspunkt eines langen und vielfach gerühmten Gipfelgrates trägt einiges zu seinem Prestige bei.

Startpunkt der Tour ist der Parkplatz Hammerstiel auf 760 Höhenmetern. Wir gehen die Wanderung gleich um fünf Uhr morgens an, damit wir die Kühle der Nacht noch soweit möglich für uns nutzen können. Auf geht’s in Richtung Schappachboden auf der Fahrstraße durch Bergmischwald. Nach den ersten 45 Minuten haben wir die ersten Höhenmeter hinter uns und erreichen eine Wegkreuzung und den Fahrweg, der von Ramsau heraufführt (ca.975 m). Wir folgen dem Weg zum Watzmannhaus weiter und sehen zu, dass wir ein paar weitere Höhenmeter gewinnen, solange es noch nicht zu hell ist. Weiterlesen

Das dritte Watzmannkind

Eine Woche Urlaub! Eine passende Flugreise gab es für diesen Zeitraum leider nicht, aber ein Urlaub zu Hause ist doch auch super. Zeit um einige langersehnte Wanderträume zu erfüllen. Das Ziel des Tages: das dritte Watzmannkind. Keine Tour, die man mal eben so unternimmt. Die Vorbereitungen sind allerdings schnell getroffen und schon ist es fünf Uhr morgens und Zeit zum Aufstehen.

Blick auf Watzmann und Watzmannfrau im ersten Morgenlicht

Blick auf Watzmann und Watzmannfrau im ersten Morgenlicht

Startpunkt ist der Parkplatz “Hammerstiel” in Schönau am Königssee (760 m). Von dort aus geht es im Dunklen los in Richtung Schappachboden/Watzmannhaus. In diesem Abschnitt folgt der Weg einer breiten Forststraße mitten durch den Wald, bis nach ca. 45 Minuten die Abzweigung hoch zum Watzmannhaus bzw. hinunter nach Ramsau erreicht wird (ca. 980 m). Wir folgen dem Weg weiter zur Schappachalm, der nach den ersten paar Höhenmetern vom Parkplatz wieder ein Stückchen eben verläuft. Bei den Schappachalmen angekommen geht die Sonne langsam auf, doch der Watzmann über uns liegt schon längst in der rötlichen Morgensonne. Weiterlesen

Wanderung zur Priesbergalm

Bei 32° im Schatten in der Arbeit zu Sitzen macht nicht wirklich Spaß. Wandern bei solchen Temperaturen natürlich auch nicht. Aber wieso denn nicht nach der Arbeit noch eine kleine Tour starten? Als Einheimischer tut man sich da leicht und gegen Abend ist die Sonne da auch weitaus angenehmer… Gesagt getan, die Priesbergalm soll’s werden.

Das Kehlsteinhaus vom Parkplatz Hinterbrand

Das Kehlsteinhaus vom Parkplatz Hinterbrand

Als Ausgangspunkt bietet sich der Parkplatz Hinterbrand (1146 m) an, weil man sich so einige hundert Höhenmeter und viel Zeit sparen kann. Von dort aus weisen die Schilder die Priesbergalmen mit 2 Stunden aus. Das ist aber eher gut geschätzt, 20 Minuten kann man auch bei viel Schauen und moderater Gehweise abziehen und die Wege sind allesamt gut ausgebaut. Hin und Zurück müss man mit ca. zweieinhalb Stunden (reiner Gehzeit) rechnen, allerdings bekommt man dafür eine einfache und aussichtsreiche Tour. Weiterlesen