Zugspitz Ultratrail 2026 - Mittenwald 

Am 15. Juni dieses Jahres war es wieder soweit. Der ZUT in Garmisch Partenkirchen fand statt.
Nach meinen Teilnahmen:
2023 mit dem Garmisch Partenkirchen Trail und 2024 mit dem Mittenwald Trail wollte ich noch einmal den Mittenwald Trail laufen. Der Grund war ganz einfach: Ich wollte meine Zeit verbessern. Hatte ich doch im Nachgang vom Chiemgau Trail mein Training im Bereich Stabi und Kraft modifiziert und auch erweitert. Auch das Thema Wettkampf-Nutrition habe ich in den vorhergehenden Monaten getestet und mehr und mehr in die langen Läufe integriert. Das zu meiner Intention für die nochmalige Teilnahme am ZUT.  

Kommen wir nun zum eigentlichen Rennwochenende. Das Wetter hatte es am Rennwochenende sehr gut mit den Teilnehmern gemeint. Es waren um die 30°C angesagt. Das führte dazu, dass auf der Strecke ein zusätzlicher VP eingeplant wurde, um den Läufern die notwendige Kühlung und Wasser zu bieten.
Am Freitag zog noch ein massives Gewitter durch, was u.a. dazu führte, dass andere Distanzen angepasst wurden. Die Strecke der Mittenwald-Distanz blieb allerdings unverändert. 

Wie schon 2024 nutzte ich den Bus-Shuttle von Garmisch Partenkirchen nach Mittenwald. Vor Ort hieß es dann warten und das Thema Sicherheitscheck der Ausrüstung + Toilette zu absolvieren :-). 
Wie schon in den letzten Jahren wurde in Startblöcken gestartet, um Staus auf der Strecke zu vermeiden. Dies ist insbesondere am Anfang die Gefahr, wenn das Läuferfeld am Anfang noch sehr dicht ist.  

Die Strecke Richtung Ferchensee ließ sich gut laufen und die Temperaturen waren noch erträglich. Ab Schloss Elmau lief man etwas mehr in der Sonne, was aber auch noch ok war. Kurz vor dem Abstieg Richtung Partnachklamm war der zusätzliche VP aufgebaut, was perfekt war. Man konnte dort Wasser auffüllen und sich mit Schwämmen und kaltem Wasser abkühlen. Zu diesem Zeitpunkt war die Umgebungstemperatur schon spürbar wärmer geworden. Der Anstieg nach der Partnachklamm war fordernd, da er auch teilweise in der Sonne war, dies sollte ein Vorgeschmack für den finalen Anstieg hoch zum Kreuzeck werden. Bevor es aber nun in diesen Anstieg ging, wurden die Trinkflaschen noch an der VP Laubhütte aufgefüllt. Gut gestärkt ging es nun in den Anstieg hoch zum Kreuzeck.
Ein großer Teil der Strecke befand sich in der Sonne, was es zu einer sehr intensiven Anstrengung machte. Ich versuchte langsam, aber stetig Serpentine um Serpentine zu absolvieren. Als mentale Unterstützung habe ich Musik gehört. Frittenbude und Kraftklub haben definitiv unterstützt. Schon von weitem hörte man die Cheering Zone der Nomads. Auf der einen Seite motiviert das natürlich, auf der anderen Seite dauert es, bis man dann final oben ist. Die Cheeringzone ist jedes Mal ein Erlebnis. Die Stimmung ist mega und gibt einem wieder Energie für den finalen Anstieg hoch zum Osterfelder Kopf. 

Nach dem Osterfelder Kopf geht es nun in den finalen Downhill nach Garmisch Partenkirchen. Nachdem man wieder durch die Cheeringzone der Nomads am Kreuzeck durchlaufen hatte, ging es nun über mehrheitlich Schotterwege runter nach Garmisch. Zu diesem Zeitpunkt war es schon sehr heiß. Mental schwierig war der letzte Teil in Garmisch an den Schienen entlang und der Tunnel, bevor es dann Richtung Zielbreich ging. 

Das heiße Wetter machte den Lauf zu einer sehr intensiven Erfahrung. Essentiell war für mich auch immer ausreichend zu trinken, was gut funktioniert hat. Im Vorfeld habe ich geplant, wann ich welches Gel, Riegel ... zu mir nehmen werde. Dies hat auch wunderbar geklappt. In Anbetracht der Temperaturen an dem Tag war es ein sehr intensiver Lauf, hat aber auch mal wieder echt Spaß gemacht. 

Die gemessenen Fakten sehen wie folgt aus:  43,97km, 2259 hm