Nordsee-Urlaub

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Urlaub

So, jetzt haben wir einige der schönsten Bilder des Tages während unseres Nordsee-Urlaubs gemacht, und nun wollten wir noch einen Text dazu schreiben.

Nordsee ist immer eine Reise wert.
Der Wechsel zwischen Flut und Ebbe, das Flachland, die Schafe am Deich, das Wattenmeer etc. haben ihren ganz eigenen Charme.

Wir wollen hier kurz die Bereiche beschreiben, die wir uns genauer angesehen haben:

**** St. Peter-Ording ****

Kurz SPO ist der am deutlichsten auf Touristen ausgerichtete Ortsteil von St. Peter. Viele Einkehrmöglichkeiten bzgl. Essen, Trinken oder Eis sind hier gegeben.
Es gibt eine Dünentherme, falls bei speziellem Wetter ein Thermenbesuch eher erstrebenswert ist. Leider bzw. glücklicherweise hatten wir wunderbares Wetter, so dass wir die Therme nicht von innen bewerten konnten.

Von St. Peter-Ording, in der Nähe von der Düne gibt es einen Steg über die Salzwiese zum Sandstrand zur Nordsee.
Da dort bei Sturm das Wasser etwas weiter über den Strand gelangen kann, sind alle Örtlichkeiten (Toiletten, Bars, sogar Strandkörbe) auf Pfählern gebaut.
Wichtig ist auch, wo am besten zu parken ist. Einmal mussten wir 12 EUR bei 5 h zahlen, ein paar Meter entfernt 4 EUR für ein Tagesparkticket.
Hat man keine Gästekarte durch die Übernachtungen, müssen leider 2 EUR pro Person Steg-Gebühren gezahlt werden.
Aber es lohnt sich!

**** Westerhever ****
Wer auf der Eiderstedter Halbinsel ist, sollte einmal beim Westerhever Leuchtturm mit den zwei Leuchtturm-Wärter-Häuschen gewesen sein.

Richtung Westerhever und dann dem braunen Schild „Westerhever Leuchtturm“ folgen, erreicht man den kostenpflichtigen Parkplatz vor dem Deich (je nach Wetterlage kostenpflichtig ;)) Dabei ist es interessant, diesen Leuchtturmbereich sowohl bei Ebbe als auch bei Flut zu erleben.
Wir haben eine private Wattenmeerwanderung bei Nebel gemacht, hier ist Vorsicht geboten, und man sollte sich unbedingt in Sichtweite der Pfosten, die den Weg vom Deich zur Nordsee und zurück leiten, es ist aber absolut empfehlenswert, da durch den Nebel alles etwas mystischer erscheint.

**** Friedrichstadt ****

Diese Stadt ist auch als Klein-Amsterdam in Deutschland bekannt. Holländer haben diese Stadt nach ihrem Vorbild Amsterdam gebildet, mit Grachten (gerade angelegte Kanäle), besonderen Häuserfronten und gerade angelegten Straßen. Dadurch hat sie ein besonders angenehmes und gemütliches Flair. Und es gibt dort auch eine wunderschöne Töpferei (Prinzenstraße oder eine Nebenstraße), wer geschirrtauglicher Töpferkunst nicht abgeneigt ist: hingehen 🙂

**** Tönning ****

Hat als besondere Attraktion das Multimar Wattforum, welches sehr gute und v.a. für Kinder ideale Informationen gaben. U.a. wird in einem Aquarium mit lebenden Nordseetierchen innerhalb von 2 Stunden Ebbe und Flut nachempfunden.
Ansonsten ist der Ort ganz nett, weist aber nicht allzu weitere Attraktionen auf.

 

Besondere Attraktion:

 

 

Der Rote Haubarg.
Ein typisches Bauernhaus der Halbinsel. Enthält Wohnstube, Museum, um zu zeigen, wie der Haubarg früher bewohnt und bewirtschaftet wurde.

Auch sehr interessant und einen Abstecher wert. Falls das dort vorhandene Restaurant besucht werden will, muss man den Ruhetag Montag berücksichtigen.

Bei der Hinreise oder Abreise ist auch noch das Eidersperrwerk interessant.
Das Sperrwerk sperrt je nach Bedarf die ins Landesinnere drückende Nordsee aus.

Was wir noch gemacht hätten, wenn wir noch Zeit gehabt hätten:
– Schifffahrt zu den Halligen
– Dünenthermenbesuch  in St. Peter-Ording

Kulinarische Empfehlungen:
Strandbar 54° Nord in St. Peter-Ording
– Pfahlbauten
– Preisleistungsverhältnis und Kellner hervorragend

Roter Haubarg
– Strandkörbe als Sitzgelegenheit
– sehr leckere Gerichte, Preis sehr akzeptabel

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