Optimierungsphase beendet …

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Wordpress

m August letzten Jahres zog ich weykenat.net zu Mittwald um. Dieser Umzug brachte zum damaligen Zeitpunkt etliche Vorteile. Ein wesentlicher Aspekt war die bessere Performance bei diesem Anbieter. Bevor es falsch rüber kommt, der wichtigste Punkt ist natürlich der Seiteninhalt und erst danach kommt die Geschwindigkeit ;-).
Der reine Umzug verbesserte die durchschnittliche Generierungszeit von 1,26 sek  auf 0,95 sek (laut Piwik). Schon einmal eine gute Verbesserung, welche mich für weitere Optimierungen positiv stimmte. Es folgte nun die zweite Runde, welches Plugin ist wirklich notwendig…. Gleichzeitig stellte ich die MySQL Datenbank auf SSD und die Version 5.7 um. Dies in Kombination mit der Umstellung auf PHP 7 brachte den nächsten Schub. Seitdem liegt die durchschnittliche Generierungszeit bei ca. 0,5 sek.

Somit konnte ich durch diverse Optimierungen die Ladezeit halbieren :).

Umstellung WordPress auf SSL Verschlüsselung

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Wordpress

Seit einiger Zeit ist eine SSL Verschlüsselung ein Ranking Faktor bei Google. Lange überlegte ich schon bezüglich der Umstellung. Mein Plan, weykenat.net auf SSL umzustellen, scheiterte bisher immer daran, dass ich keine Zeit bzw. kein Interesse hatte, mich in Anleitungen für eine Umstellung von WordPress auf eine SSL Verschlüsselung einzulesen. Interessanterweise stieß ich durch Zufall bei Mittwald auf einen Hinweis, dass je Hostingpaket ein SSL Zertifikat kostenlos dabei ist. Das hörte sich super an, schnell beantragte ich das Zertifikat für meinen Blog.
Ich möchte nun kurz die WordPress Umstellung auf SSL beim Anbieter Mittwald beschreiben:

1.    Beantragung Zertifikat:
Unter dem Punkt Domains lässt sich ein SSL Zertifikat beantragen. Das Beantragen geht fix, einfach das Formular mit den notwendigen Daten ausfüllen und fertig. Nach kurzer Zeit erhielt ich eine Email mit einem Bestätigungslink, diesen natürlich bitte bestätigen. Anschließend erhielt ich eine Nachricht, in der die neue IP Adresse für die Domain mitgeteilt wird.
Nun wurde die Voraussetzung geschaffen, die WordPress Seite auf SSL Verschlüsselung umzustellen. Bevor ich nun mit der eigentlichen Arbeit startete, setzte ich einen Wiederherstellungspunkt, denn sicher ist sicher ;-).

2.    Umstellung von WordPress auf SSL
Nun lässt sich im Adminbereich des WordPress Blogs unter dem Punkt Einstellungen – Allgemein die URL des Blogs anpassen. Einfach ein „s“ an das http bei den beiden URLs einfügen und fertig (sprich: http:// wird zu https://). Im nächsten Schritt wird das Plugin „better Search Replace“ installiert, mit diesem Plugin ist es möglich, die WordPress Datenbank zu durchsuchen und bestimmte Zeichenketten zu suchen und zu ersetzen.

3.    Domainumleitung
Meine Domains liegen beim Anbieter Domainfactory, dort änderte ich einfach bei den Nameservereinstellungen die IP Adresse dieses Blogs auf die neue IP Adresse (nur den A Record ändern). Nach dieser Umstellung war mein Blog nun für etwa eine 1h offline, diese Zeit benötigt der Nameserver, um die Domain auf die neue IP Adresse zu verlinken.

4.    Änderung an der MySQLDatenbank
Nachdem die Domain auf die neue IP weiterleitet, fehlten Bilder und weitere Elemente des Blogs. Diese sind aktuell per http eingebunden und werden per https somit nicht geladen. Um dies zu ändern, kann das Plugin „better search replace …“ verwendet werden. Im Feld „SUCHEN NACH“ die „normale“ URL (Bsp: http://weykenat.net) eingeben und im Feld „ERSETZEN DURCH“ die neue URL (Bsp: https://weykenat.net) eingeben. Diesen Suchlauf bitte auf die Tabellen post und postmeta anwenden.
Ich empfehle einen Testlauf zu starten, um zu sehen, ob alle Einstellungen passen. Wenn dies der Fall ist, einfach auf den Button „Änderungen durchführen“ klicken. Nun wird die neue URL in die Datenbank geschrieben. Nachdem die Änderung erfolgt sind, lohnt es sich, einmal den Blog anzuschauen, alle Inhaltselemente sollten nun wieder vorhanden sein.

5.    Änderungen an der .htaccess
Nun ist der Blog noch unter der normalen als auch unter der verschlüsselten URL zu erreichen. Da dies nicht sinnvoll ist, und Google außerdem „double content“ bestraft, muss dies geändert werden. Hierfür einfach folgenden Code ganz oben in der .htaccess einfügen:

RewriteEngine On
RewriteCond %{SERVER_PORT} 80
RewriteRule ^(.*)$ https://www.meinedomain.de/$1 [R,L]

Gefunden haben ich den Code hier. Anschließend wird nur noch die SSL Variante der Domain aufgerufen.

6.    Mixed Content
Nun geht es an den Kleinkram: Es kann durchaus sein, dass einige Plugins von WordPress Probleme machen und sich nicht auf SSL umstellen lassen. Hierbei entsteht der so genannte mixed Content, welcher verhindert, dass die Seite im Browser als verschlüsselt angezeigt wird. In meinem Fall hielt sich dieses Thema in Grenzen. Lediglich ein Plugin musste deaktiviert werden und ein externer Link  bzw. das Linkbild angepasst werden. In weiterer Folge werde ich nun den gesamten Inhalt einmal analysieren, um Mixed Content komplett zu vermeiden.

Weykenat.net ist nun komplett auf SSL umgestellt und funktioniert auch problemlos.

Umstellung Fever auf Tiny Tiny RSS

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IT

Seit einiger Zeit nutze ich ja den RSS Reader Fever. Fever funktionierte bisher bei mir ohne Probleme. Nur leider teilte Shaun auf seiner Seite mit, dass er aus zeitlichen Gründen die Weiterentwicklung von Fever beenden wird. Fever wird natürlich weiterhin funktionieren, jedoch ist es nicht absehbar, wie es in Zukunft mit der Kompatibilität zu PHP, MySQL oder dem Feed Reeder „Reeder“ verhält. Aus diesem Grund musste ich mich leider auf die Suche nach einer Alternative begeben.

Da ich es bevorzuge, möglichst die Dienste  eher selber zu betreiben, reduzierte sich die Auswahl der verfügbaren Dienste enorm. Aus diesem Grund bin ich bei der Software Tiny Tiny RSS gelandet.

Tiny Tiny RSS lässt sich problemlos installieren, einzige grundsätzliche Bedingung ist PHP und eine MySQL Datenbank. Die Feeds lassen sich manuell aktualisieren, ich nutze jedoch einen Cronjob, welcher auch problemlos möglich ist.

Grundsätzlich wäre Tiny Tiny RSS nun einsatzbereit, jedoch müssen die von mir abonnierten Feeds erst einmal umziehen. Leider konnte ich die Fever Export und die Import Funktion von Tiny Tiny RSS nicht nutzen, brach diese leider mit einer Fehlermeldung ab (auf Grund fehlerhafter UTF 8 Codierung). Somit musste ich in den sauren Apfel beißen und meine Feeds einzeln übertragen.
Aber dieser Schritt war auch einmal an der Zeit, denn so konnte ich die einzelnen Feeds auf Relevanz für mich prüfen.

Die Oberfläche von Tiny Tiny RSS ist leider nicht so minimalistisch wie die Oberfläche von Fever. Aber ich denke das ist eher Gewöhnungssache.
In der Regel lese ich meine Feeds über die Reeder App. Diese App unterstützt leider nicht direkt Tiny Tiny Rss. Ein Umweg ist die Fever API zu simulieren, dies geht über ein Plugin.

Mittels dieses Plugins funktioniert Reeder nun auch problemlos mit dem neuen Feed Reeder. Im Vergleich zu Fever funktioniert der Abgleich Reeder zu Tiny Tiny Rss wesentlich schneller. Ein zusätzlicher Bonus, werden einem Fehler von Feeds angezeigt. So bekommt ihr mit, ob ein Feed noch aktuell ist, oder ob es Fehler beim Feed abrufen gab.

Google Page Speed Insight

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Wordpress

Google Page Speed Insights wird von etlichen Seiten als „das Testtool“ zur Beurteilung der Geschwindigkeit von Internetseiten bezeichnet. Ich selber nutzte dies Tool auch gerne um zu beurteilen ob die Modifikationen an meinem Blog eine Auswirkung auf die Geschwindigkeit beim Seitenaufbau haben. Nachdem ich teilweise massive Veränderungen im Hintergrund von Weykenat.net vorgenommen habe, erreichte ich bei dem Page Insights Test gute Werte: 65/85 von 100 Diese beiden Werte waren für mich vollkommen ok, denn ich nutze kein CDN um meine Seite auszuliefern noch konnte ich zufriedenstellend Inhalte in den Bereich „above the fold“ verschieben;-).

Dann bin ich heute durch Zufall auf einen Beitrag auf folgende Seite gestoßen: Klick

Ich muss sagen wie recht der Author hat.
Die Ladezeiten meiner Internetseite bewegt sich um 1sec. … nicht schlecht laut dem Beitrag :-).
In diesem Sinne weiterhin ein frohes Optimieren der Performance…

Einrichtung VPN Server unter Mac OS Server

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Mac

Eine Funktion, die ich bei der Einrichtung des Mac OS Server nicht auf dem Schirm hatte, war der VPN Server.
Die Möglichkeit sich von überall mit dem heimischen Netzwerk zu verbinden, nutze ich mittlerweile echt gerne. Da ich mich dann quasi im Heimnetzwerk befinde, ergeben sich auch alle gewohnten Möglichkeiten, was die Freigaben betreffen. Besonders gerne nutze ich so den Plex Dienst, aber auch  mittlerweile das Wiki bzw. den Git Server.

Aber nun zur Einrichtung:

Mittels der Server App ist der VPN Server sehr schnell und komfortabel eingerichtet. Eine entsprechende Anleitung dafür findet ihr hier.
Grundsätzlich wäre der VPN Server nun einsatzbereit. Damit man von extern auf den Server zugreifen kann, ist eine Portweiterleitung notwendig. Diese wird auf dem jeweiligen Router eingerichtet. Folgende Ports müssen freigegeben werden:
500
1701
4500

Leider gestaltete sich die Einrichtung etwas mühsam, da der von mir verwendete Speedport entry 2 die Einstellungen nicht zuverlässig übernahm. In meinem Fall brachte der Workaround die Lösung, nach jeder Einstellung auf „speichern“ zu klicken. Dabei muss man sich natürlich versichern, ob der Router die eben eingestellten Werte übernimmt.

Nachdem die Einstellung soweit vorgenommen wurde, kann nun der VPN Dienst aktiviert werden. Um nicht auf jedem Gerät die einzelnen Einstellungen vornehmen zu müssen, lassen sich diese als VPN Profil sichern. Diese Datei lässt sich versenden und einfach Installieren. Nun sollte alles wunderbar klappen.

Noch ein paar Anmerkungen:
– Time Machine und Bonjour funktionieren im VPN nicht – dies hängt laut Internet damit zusammen, dass Bonjour nicht über einen VPN Tunnel geleitet wird.
– gleiches gilt für die Namensauflösung im Netzwerk, es lässt sich aber auf jede Freigabe zugreifen, sofern die IP Adresse bekannt ist.

Für mich ist die Verwendung des VPN Servers eine sehr angenehme Art, von unterwegs auf die Daten im Heimnetzwerk zuzugreifen, aktuell klappt es sehr gut.

Nachtfotografie auf der Rossfeldstrasse

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Fotos

Neben den Bildern vom Hintersee sind noch weitere Bilder entstanden. Nachdem mein erster Versuch auf der Rossfeldstraße Bilder zu machen nicht funktioniert hatte, war es diesmal definitiv besser.

Die einzelnen Bilder wurden an unterschiedlichen Stellen auf der Rossfeldstraße gemacht:

Nachts dort oben, ist definitiv ein Erlebnis, die Ruhe und der Ausblick sind sensationell. Wenn es denn auch noch sternenklar ist … perfekt. Werde bestimmt noch einmal dort hoch fahren um weitere Bilder zu machen.

Nachts am Hintersee III

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Fotos

Ich plante ich seit länger Zeit mal wieder eine nächtliche Fototour, um mal wieder Sterne zu fotografieren. Es sollte u.a. an den Hintersee bei Ramsau gehen, dort war ich Nachts schon mehrfach unterwegs.

Die beiden nachfolgenden Bilder habe ich mit der Canon 6D fotografiert. Auf Grund des geringeren Rauschverhaltens, konnte ich den ISO etwas anpassen ;).

Auf dem ersten Bild seht ihr einen Blick auf die Blaueishütte und die umliegenden Berge. Das zweite Bild ist ein Blick über den Hintersee Richtung Berchtesgaden und Salzburg. Wie damals hatte ich auch diesmal mit aufziehenden Nebel zu kämpfen.