Laufen oben ohne – Suunto Spartan Wrist HR

Schreibe einen Kommentar
Sport

Der Beitragsname könnte sicherlich bei Google für ein gutes Ranking sorgen. Dieses so genannte Clickbaiting ist jedoch nicht meine Absicht. Vornehmlich soll es bei diesem Beitrag, um das Laufen ohne Pulsgurt gehen. In der Vergangenheit absolvierte ich schon einzelne Läufe ohne das Tragen eines Pulsgurtes. Ich empfand diese Läufe sehr angenehm. Umso mehr freute ich mich als Suunto verkündete das es in ihrem Suunto Spartan Sortiment eine Uhr geben wird, welche über einen eingebauten Pulssensor verfügen wird. Es ist natürlich nicht so, dass ich mit meiner Ambit 3 Sport nicht zufrieden wäre, jedoch ist diese Suunto Spartan Wrist eine wesentliche Verbesserung bzw. eine Weiterentwicklung. Auch in Anbetracht der Tatsache, das Suunto die Software der Uhren massiv verbessert hat. Zeichnete sich die Uhren zum Start des Spartan Sortimentes durch ein zeitloses schickes Design und eine katastrophale Software aus.
Nach kurzem Nachdenkens kaute ich mir nun eine schwarze Suunto Spartan Wrist HR. Eine Tipp zum Kauf der Uhr, schaut im Internet dort finden sich ab und zu sehr gute Angebote. In meinem Falle konnte ich meine Uhr relativ günstig bei Amazon erstehen.

Die Suunto Uhren sind sehr stylisch verpackt und auf das minimalste reduziert, Apple lässt grüßen könnte man auch sagen. Die Uhr ist gefühlt wesentlich leichter als die Ambit 3 und trägt sich auch sehr gut am Arm. Die Tatsache das die GPS Antenne verlagert wurde, macht das Tragen der Uhr angenehmer.

Nachdem die Uhr geladen war wollte ich sie nun einrichten. Dabei gab es bei mir zwei Stolpersteine:
– Wenn eure Uhr nach dem bzw. beim Laden nur vier Punkte anzeigt und nicht reagiert. Müsst ihr ein Softwareupdate durchführen. Um aber dieses Update durchzuführen benötigt ihr eine neue Software auf eurem PC.
– Die Spartan Uhr benötigt eine neue Software auf eurem PC und diese Software ist nicht mehr die Movelink App. Ihr müsst euch zwingend die App Suuntolink von der Homepage herunterladen.

Durch einen Anruf bei der sehr kompetenten Hotline konnte ich diese Stolpersteine beseitigen.

Nun konnte ich die Uhr einrichten, dies gestalten sich problemlos. Die grundsätzliche Verwendung ist ähnlich der Ambit 3. Die wesentliche Neuerung ist die Bedienung per Touch und der eingebaute Herzfrequenzmesser. Wobei die Uhr auch mit den Tasten bedient werden kann, sicherlich eine gute Entscheidung diese Bedienungsart zusätzlich anzubieten.

Suunto Spartan Wrist HR

Für ein Fazit ist es natürlich noch etwas früh, setze ich diese Uhr doch erst seit ca. 3 Monate  ein. Jedoch kann ich schon einmal ein Kurzfeedback geben:
– sehr angenehmer Tragekomfort auch im Alltag
– gewohnte gute Aufzeichnung von sportlichen Aktivitäten (aktuell getestet: Wandern, Laufen und Radfahren)
– gute Akkukapazität
– Display ist auch während der einzelnen Aktivitäten sehr gut zu lesen
– beim Sport muss die Uhr sehr eng anliegen, um genaue Pulsdaten zu erhalten
– der lackierte Rahmen der Uhr kratzt leicht ab

Demnächst wird es noch ein umfangreicheres Feedback geben …

Ahrenshoop im Herbst

Schreibe einen Kommentar
Fotos

Nach langer Zeit konnte ich Ahrenshoop  auf dem Darß mal wieder einen Besuch abstatten. Das Wetter war sehr angenehm und machte den Spaziergang am Strand zu einem Genuss.

TTRSS Update: Fehler Fever Plugin

Schreibe einen Kommentar
IT

Das Fever Plugin für Tiny Tiny RSS (TTRSS) ist für mich eines der Basisplugins in meiner TTRSS Installation. Mittels dieses Plugins lese ich meine Feeds mit dem Programm Reeder. Nach einem Update funktionierte die Abfrage der Feeds nur sporadisch und in dem Error Log wurden mir Fehlermeldungen des Plugins angezeigt.

Nach kurzem Suchen bin ich auf der TTRSS Homepage auf eine Lösung aufmerksam geworden.

Update fever_api.php to support Article class
The latest commit to tt-rss now has classes for various objects, including an Article class, which causes errors in the plugin. This update make the plugin functional again.
Quelle

Damit das Plugin wieder funktioniert müssen drei Änderungen am Code vorgenommen werden. Änderung 1, 2/3

Nachdem ihr die Änderungen durchgeführt habt, sollte das Plugin wieder wie gewohnt funktionieren.

Optimierungsphase beendet …

Schreibe einen Kommentar
Wordpress

m August letzten Jahres zog ich weykenat.net zu Mittwald um. Dieser Umzug brachte zum damaligen Zeitpunkt etliche Vorteile. Ein wesentlicher Aspekt war die bessere Performance bei diesem Anbieter. Bevor es falsch rüber kommt, der wichtigste Punkt ist natürlich der Seiteninhalt und erst danach kommt die Geschwindigkeit ;-).
Der reine Umzug verbesserte die durchschnittliche Generierungszeit von 1,26 sek  auf 0,95 sek (laut Piwik). Schon einmal eine gute Verbesserung, welche mich für weitere Optimierungen positiv stimmte. Es folgte nun die zweite Runde, welches Plugin ist wirklich notwendig…. Gleichzeitig stellte ich die MySQL Datenbank auf SSD und die Version 5.7 um. Dies in Kombination mit der Umstellung auf PHP 7 brachte den nächsten Schub. Seitdem liegt die durchschnittliche Generierungszeit bei ca. 0,5 sek.

Somit konnte ich durch diverse Optimierungen die Ladezeit halbieren :).

Umstellung WordPress auf SSL Verschlüsselung

Schreibe einen Kommentar
Wordpress

Seit einiger Zeit ist eine SSL Verschlüsselung ein Ranking Faktor bei Google. Lange überlegte ich schon bezüglich der Umstellung. Mein Plan, weykenat.net auf SSL umzustellen, scheiterte bisher immer daran, dass ich keine Zeit bzw. kein Interesse hatte, mich in Anleitungen für eine Umstellung von WordPress auf eine SSL Verschlüsselung einzulesen. Interessanterweise stieß ich durch Zufall bei Mittwald auf einen Hinweis, dass je Hostingpaket ein SSL Zertifikat kostenlos dabei ist. Das hörte sich super an, schnell beantragte ich das Zertifikat für meinen Blog.
Ich möchte nun kurz die WordPress Umstellung auf SSL beim Anbieter Mittwald beschreiben:

1.    Beantragung Zertifikat:
Unter dem Punkt Domains lässt sich ein SSL Zertifikat beantragen. Das Beantragen geht fix, einfach das Formular mit den notwendigen Daten ausfüllen und fertig. Nach kurzer Zeit erhielt ich eine Email mit einem Bestätigungslink, diesen natürlich bitte bestätigen. Anschließend erhielt ich eine Nachricht, in der die neue IP Adresse für die Domain mitgeteilt wird.
Nun wurde die Voraussetzung geschaffen, die WordPress Seite auf SSL Verschlüsselung umzustellen. Bevor ich nun mit der eigentlichen Arbeit startete, setzte ich einen Wiederherstellungspunkt, denn sicher ist sicher ;-).

2.    Umstellung von WordPress auf SSL
Nun lässt sich im Adminbereich des WordPress Blogs unter dem Punkt Einstellungen – Allgemein die URL des Blogs anpassen. Einfach ein „s“ an das http bei den beiden URLs einfügen und fertig (sprich: http:// wird zu https://). Im nächsten Schritt wird das Plugin „better Search Replace“ installiert, mit diesem Plugin ist es möglich, die WordPress Datenbank zu durchsuchen und bestimmte Zeichenketten zu suchen und zu ersetzen.

3.    Domainumleitung
Meine Domains liegen beim Anbieter Domainfactory, dort änderte ich einfach bei den Nameservereinstellungen die IP Adresse dieses Blogs auf die neue IP Adresse (nur den A Record ändern). Nach dieser Umstellung war mein Blog nun für etwa eine 1h offline, diese Zeit benötigt der Nameserver, um die Domain auf die neue IP Adresse zu verlinken.

4.    Änderung an der MySQLDatenbank
Nachdem die Domain auf die neue IP weiterleitet, fehlten Bilder und weitere Elemente des Blogs. Diese sind aktuell per http eingebunden und werden per https somit nicht geladen. Um dies zu ändern, kann das Plugin „better search replace …“ verwendet werden. Im Feld „SUCHEN NACH“ die „normale“ URL (Bsp: http://weykenat.net) eingeben und im Feld „ERSETZEN DURCH“ die neue URL (Bsp: https://weykenat.net) eingeben. Diesen Suchlauf bitte auf die Tabellen post und postmeta anwenden.
Ich empfehle einen Testlauf zu starten, um zu sehen, ob alle Einstellungen passen. Wenn dies der Fall ist, einfach auf den Button „Änderungen durchführen“ klicken. Nun wird die neue URL in die Datenbank geschrieben. Nachdem die Änderung erfolgt sind, lohnt es sich, einmal den Blog anzuschauen, alle Inhaltselemente sollten nun wieder vorhanden sein.

5.    Änderungen an der .htaccess
Nun ist der Blog noch unter der normalen als auch unter der verschlüsselten URL zu erreichen. Da dies nicht sinnvoll ist, und Google außerdem „double content“ bestraft, muss dies geändert werden. Hierfür einfach folgenden Code ganz oben in der .htaccess einfügen:

RewriteEngine On
RewriteCond %{SERVER_PORT} 80
RewriteRule ^(.*)$ https://www.meinedomain.de/$1 [R,L]

Gefunden haben ich den Code hier. Anschließend wird nur noch die SSL Variante der Domain aufgerufen.

6.    Mixed Content
Nun geht es an den Kleinkram: Es kann durchaus sein, dass einige Plugins von WordPress Probleme machen und sich nicht auf SSL umstellen lassen. Hierbei entsteht der so genannte mixed Content, welcher verhindert, dass die Seite im Browser als verschlüsselt angezeigt wird. In meinem Fall hielt sich dieses Thema in Grenzen. Lediglich ein Plugin musste deaktiviert werden und ein externer Link  bzw. das Linkbild angepasst werden. In weiterer Folge werde ich nun den gesamten Inhalt einmal analysieren, um Mixed Content komplett zu vermeiden.

Weykenat.net ist nun komplett auf SSL umgestellt und funktioniert auch problemlos.

Umstellung Fever auf Tiny Tiny RSS

Kommentare 3
IT

Seit einiger Zeit nutze ich ja den RSS Reader Fever. Fever funktionierte bisher bei mir ohne Probleme. Nur leider teilte Shaun auf seiner Seite mit, dass er aus zeitlichen Gründen die Weiterentwicklung von Fever beenden wird. Fever wird natürlich weiterhin funktionieren, jedoch ist es nicht absehbar, wie es in Zukunft mit der Kompatibilität zu PHP, MySQL oder dem Feed Reeder „Reeder“ verhält. Aus diesem Grund musste ich mich leider auf die Suche nach einer Alternative begeben.

Da ich es bevorzuge, möglichst die Dienste  eher selber zu betreiben, reduzierte sich die Auswahl der verfügbaren Dienste enorm. Aus diesem Grund bin ich bei der Software Tiny Tiny RSS gelandet.

Tiny Tiny RSS lässt sich problemlos installieren, einzige grundsätzliche Bedingung ist PHP und eine MySQL Datenbank. Die Feeds lassen sich manuell aktualisieren, ich nutze jedoch einen Cronjob, welcher auch problemlos möglich ist.

Grundsätzlich wäre Tiny Tiny RSS nun einsatzbereit, jedoch müssen die von mir abonnierten Feeds erst einmal umziehen. Leider konnte ich die Fever Export und die Import Funktion von Tiny Tiny RSS nicht nutzen, brach diese leider mit einer Fehlermeldung ab (auf Grund fehlerhafter UTF 8 Codierung). Somit musste ich in den sauren Apfel beißen und meine Feeds einzeln übertragen.
Aber dieser Schritt war auch einmal an der Zeit, denn so konnte ich die einzelnen Feeds auf Relevanz für mich prüfen.

Die Oberfläche von Tiny Tiny RSS ist leider nicht so minimalistisch wie die Oberfläche von Fever. Aber ich denke das ist eher Gewöhnungssache.
In der Regel lese ich meine Feeds über die Reeder App. Diese App unterstützt leider nicht direkt Tiny Tiny Rss. Ein Umweg ist die Fever API zu simulieren, dies geht über ein Plugin.

Mittels dieses Plugins funktioniert Reeder nun auch problemlos mit dem neuen Feed Reeder. Im Vergleich zu Fever funktioniert der Abgleich Reeder zu Tiny Tiny Rss wesentlich schneller. Ein zusätzlicher Bonus, werden einem Fehler von Feeds angezeigt. So bekommt ihr mit, ob ein Feed noch aktuell ist, oder ob es Fehler beim Feed abrufen gab.