Typo3 – 2: SQL error: ‚Unknown column ‚icon_type‘ in ‚field list‘

Typo3

Ich bin gerade dabei diverse Internetseiten von der Typo3 Version 8.7 auf die Version 9.5 zu migrieren. Dafür habe ich mir bei Uberspace mittels Composer eine saubere Typo3 Instanz angelegt. In dieser habe ich dann angefangen, den Content entsprechend zu importieren und aufzubauen.
Da ich das neue Design der Seite mit dem Bootstrap Package umsetzen möchte, habe ich mir dieses fix per Composer installiert. Nun konnte ich das Package einfach als statisches Template einbinden und nach eigenen Wünschen anpassen.

Ich möchte unterschiedliche Pdfs mittels des Inhaltselement „Dateiliste“ zum Download anbieten. Dateien ausgewählt und gespeichert, prompt zeigte sich folgende Fehlermeldung:

2: SQL error: 'Unknown column 'icon_type' in 'field list'' (tt_content:NEW5cd1d5043ef21133595458)

Etwas kryptisch, allerdings wird der Fehler relativ genau 🙂 beschrieben. In der Tabelle tt_content wurde die Spalte „icon typ“ nicht gefunden. Ich habe daraufhin im Bereich Wartung den Punkt „Analyse Database Stucture“ aufgerufen und ein „compare“ durchgeführt. Siehe da – es fehlten einige Spalten in der Tabelle tt_content. Nachdem die Spalten angelegt worden sind, konnte ich auch ohne Probleme die „Dateiliste“ erstellen.

Reeder in Version 4 erschienen

Mac

Als intensiver Nutzer von RSS Feeds, bin ich auf einen einfach zu bedienenden Feed Reader angewiesen. Seit Jahren nutze ich dafür die Reeder App, ob unter IOS oder auf dem Mac – Reeder ist für mich die perfekte App zum Lesen von RSS Feeds.
Um die bestehende Version 3 der Reeder App ist in den letzten Monaten/Jahren sehr ruhig geworden, keine Updates … oder ähnliches. Ich befürchtete schon, dass der App das gleiche Schicksal wie damals Fever droht
Um so mehr freute ich mich, dass der Entwickler per Twitter kommunizierte, dass er an einer Version 4 arbeitet. Die mittlerweile häufig genutzten Abo Gebühren sollten bei Reeder nicht zum Tragen kommen, die App ist als reguläre App zu erwerben. Der Plan war es, die App von Grund auf neu zu entwickeln….

Nach der Beta Phase welche im März begann, wurde Ende April die Version 4 der Reeder App für IOS als auch für den Mac veröffentlicht. Natürlich erwarb ich beide Versionen und muss sagen, ich bin sehr zufrieden. Die Apps sind jeweils sehr flüssig zu bedienen, die Optik der App hat sich sehr angenehm verbessert. Natürlich das Wichtigste: die Apps funktionieren ohne Problem, so soll es sein.

Mac Updates – ganz einfach mit dem Terminal

Mac

Das Terminal fristet bei den meisten Mac Benutzern sicherlich ein Schattendasein. Mit etwas Einarbeitung lassen sich verschiedene Dinge mit dem Terminal einfach und unkompliziert abarbeiten.
Ein Beispiel dafür, ist das unkomplizierte  herunterladen und installieren von Updates: Es lassen sich mit folgendem Befehl Updates schnell und einfach runterladen und installieren:
sudo softwareupdate -i -a

Nach Eingabe von sudo softwareupdate seht ihr eine Übersicht der verfügbaren Befehle. Ich nutze die Möglichkeit Updates über das Terminal zu installieren echt gerne, besonders auch bei Macs welche sich im Netzwerk sich befinden. Einfach mit ssh einloggen und Updates installieren.

 

 

Uberspace Backup mit Rsync

IT

Eine einfache Zeile im Terminal, um euern Uberspace Account mittels Rsync zu synchronisieren. 

rsync -avz --delete -e  ssh USERNAME@euerserver.uberspace.de:/var/www/virtual/USERNAME/ /Users/Benutzer/Desktop/backup

Im Grunde eigentlich selbsterklärend: Username ist natürlich euer Uberspacename, euerserver ist der Server auf dem ihr bei Uberspace gehostet seit. Die Bedeutung von -avz  und – delete findet ihr hier.  

Das Ziel ist in meinem Fall ein Ordner auf meinem Desktop. Ein einfaches und simples Skript.

macOS Update 10.14.1 wird nicht angezeigt

Mac

Am 30.10.2018 wurde das Update 10.14.1 für macOS Mojave veröffentlicht, jedoch wurde mir dieses Update nicht angezeigt. Ein Neustart brachte auch nicht den gewünschten Effekt, das Update wurde nicht angezeigt.
Da ich die Public Beta von Mojave verwendet habe, soll darin das Problem begründet sein. Offensichtlich wird das System als nicht geeignet für das Update erkannt, ein manuelles Installieren des Updates funktioniert nämlich auch nicht. Nun könnte man natürlich ein altes Time Machine Backup wiederherstellen, wobei das in der Regel nicht praktikabel wäre, da es zu alt wäre.
Eine weitere Möglichkeit ist es, Mojave aus dem App Store herunterzuladen, hierbei wird gleich die aktuelle Version installiert. In diesem Fall die Version 10.14.1 :-). Ich habe in den letzten Jahren immer die Public Betas der kommenden macOS Versionen verwendet, diesmal hat es nicht ganz reibungslos geklappt. Aber nun sollte es mit den Updates wieder problemlos laufen.

 

 

 

Die Daten, die ich rief- Katharina Nocun

IT

Nachdem ich schon das Buch „Was macht ihr mit meinen Daten“ von Malte Spitz sehr lesenswert fand, bin ich neulich durch Zufall auf das Buch „Die Daten, die ich rief“ von Katharina Nocun aufmerksam geworden.
Die Autorin führt den Leser durch das Thema Datenschutz mit einer sehr leichten, eingängigen und teilweise auch witzigen Schreibweise. Das Buch beginnt quasi in einer Sauna…
Auf diese Art und Weise beschreibt Katharina Nocun anhand ihres eigenen Handelns, welche Daten sie hinterlässt und welche Konsequenzen es mit sich bringt. Denn leider ist ein kostenloser Dienst wie Facebook, Payback oder auch Google nicht wirklich kostenlos. Denn die kostenlose Nutzung hat ihren Preis, nämlich die Daten der Nutzer. Neben der Lektüre der einzelnen Datenschutzvereinbarung, wollte Katharina Nocun auch wissen, welche Daten denn welcher Dienst genau von ihr gespeichert hat. Wie sich vermuten lässt, ist es ungemein mühsam und komplex herauszufinden, welche Daten genau bspw. Amazon von einem erhoben hat. Denn durch die Daten, die jeder bei der Nutzung verschiedenster Dienste hinterlässt, lassen sich wunderbar Nutzungsprofile erstellen, welche sich über zielgerichtete Werbungen ansprechen lassen.

Den wenigsten Nutzern ist sicherlich bewusst, welche umfassenden Daten Facebook erhebt. Bei jedem Bilderupload werden die geographischen Daten gespeichert, auch werden mittels eines Algorithmus Nutzer auf Bildern erkannt. Dass Facebook jedes „gefällt mir“ der Nutzer speichert und somit sehr genau weiß, was einem gefällt, sollte klar sein, dass aber Facebook aber auch über „Gefällt mir“ Buttons auf weiteren Internetseiten erkennt, welcher Facebook Nutzer dort auf der Seite war, wissen nicht viele Nutzer. Somit hat Facebook die Möglichkeit, sehr genaue und detaillierte Nutzerprofile anzulegen. Wieso macht Facebook das? Damit Facebook zielgerichtet Werbung schalten kann. Übrigens werden auch Nutzerprofile angelegt, auch wenn man kein Nutzer von Facebook ist – dass diese so genannten Schattenprofile existieren, ist schon seit etlichen Jahren bekannt. Facebook arbeitet stetig dran, immer noch mehr Daten in das Netzwerk aufzunehmen, Beispiel: Facebook möchte immer gerne Zugriff auf die Adressbücher haben, um den Freundeskreis immer weiter zu vergrößern…..

Aber nicht nur in der Wirtschaft sind Daten ein begehrtes Gut, auch einzelne Gemeinden haben das Potential erkannt und bieten Daten zum Verkauf an. Einwohnermeldeämter haben die Möglichkeit, Adressen der gemeldeten Personen zu verkaufen. Dem Verkauf der eigenen Daten lässt sich natürlich widersprechen – nur wer weiß das? Oder wer kennt die Robinsonliste ?

Die Autorin vermittelt dem Leser ein aktuelles Bild des Themas ‚Daten und Datenschutz‘, dabei werden auf eine sehr unterhaltsame Art die Themen dargestellt. Das Buch lässt sich sehr gut lesen, es sollte von vielen Leuten gelesen werden, damit das Verständnis im Umgang mit den Daten gebildet bzw. verbessert werden kann. Denn wenn was kostenlos ist, gibt es in der Regel einen Haken und der bezieht sich gewöhnlich auf die persönlichen Daten.

Wenn euch das Buch interessiert, könnt ihr es gerne hier bestellen (kein Affiliate Link).

Inherit the Dust – Nick Brandt – Fotoband

Fotos

Bei Gunther Wegner bin ich auf den Fotoband Inherit the Dust von Nick Brandt aufmerksam geworden.
Inherit the Dust von Nick Brandt bietet einen direkten und ungefilterten Eindruck, welche Ausmaße die Zerstörung der Natur in Afrika hat. Dazu bedient sich der Autor einer ganz eigenen Darstellung der Zerstörung. Er fotografiert Tiere in ihren natürlichen Umgebungen und präsentiert diese Bilder als Panoramen dann in dem zerstörten Lebensraum der Tiere. Wobei es von wesentlicher Bedeutung ist, dass die Fotografien in den zerstörten Umgebungen auf überlebensgroßen Tafeln gezeigt werden.
Somit sieht man auf schwarz-weiß Bildern, wie z.B. ein großes Elefantenbild in einer städtischen Umgebung gezeigt wird. Gerade der Widerspruch des Bildes und die Verwendung von schwarz – weiß Bildern verstärken die Wirkung der Bilder enorm.
Die Kombination der Tierbilder in den Umgebungen, welche durch Menschenhand geschaffen wurden, zeigen sehr schön die Wirklichkeit der Zerstörung der Natur. Das Buch hat mich genauso gefesselt wie Genesis von Sebastião Salgado.
Unter folgendem Link findet ihr ein Behind the scenes Video, welches einen guten Eindruck von der Arbeit von Nick Brandt vermittelt: Weiterlesen