Hochstaufen über Bartlmahd

Kommentare 2
Wandern

Laut dem Berchtesgadener Land Rother Wanderführer–> Berchtesgadener Land – Die schönsten Tal- und Bergwanderungen – 51 Touren (Rother Wanderführer) steht Hochstaufen als eines der Top-Touren im Berchtesgadener Land dran, und da wir ihn ja fast als Hausberg ansehen, müssen wir wenigstens einmal oben gewesen sein.

Auch Markus ist auf dem Hochstaufen bereits oben gewesen, ging aber über den Steinernen Jäger oder auch Stoanan Jaga und über Bartlmahd zurück (siehe Bericht).

Wir haben uns entschieden, die rote Tour über den Bartlmahd hin und zurück zu nehmen, und bereuen es nicht 😉

Start war – aufgrund der aktuellen Sommerhitze Mitte August 2012 – um kurz nach 6 uhr bei der Padinger Alm, von wo aus wir Richtung Forststraße unterwegs sind und ziemlich schnell diese verlassen, um der roten Tour zum Hochstaufen zu folgen.

Erst einmal geht es recht eben durch den Wald über Kieswege, danach trennt sich die Spreu vom Weizen alias die rote Tour über Bartlmahd von der schwarzen Tour über den Steinernen Jäger, unser Weg ging nach links.

Von nun an geht es anfangs etwas flacher, dann immer stärker ansteigend im Wald in angenehmen Serpentinen stetig bergauf, manchmal über Wurzeln, über Steine oder Stufen, bis wir schließlich nach ca. 1-1,5 h das Waldstück verlassen und nun in der Sonne gehen, über angenehme Kieswege, die später auch wieder in Stufen enden und schließlich die Zielgerade nach oben führen.
Nun haben wir eine super tolle Aussicht auf Bad Reichenhall und die umliegenden Berge, was immer wieder motiviert.

Dabei befinden wir uns fast auf dem Gratweg zwischen dem Mittel- und dem Hochstaufen. Hier ist ein bisschen Vorsicht geraten: manchmal wird der Pfad etwas schmäler, und aufgrund der Hitze und der Motivation schnell oben anzukommen, ist man zügiger unterwegs, wodurch man etwas nachlässiger werden könnte.
Trotz dieser schmaleren Wege ist die Strecke nicht allzu schwierig, und doch muss man überlegen, welchen Weg über die Steine man beim Hochgehen wählt.
Diese Strecke zieht sich dann auch ein bisschen (ca. 1 h), und man sieht v.a. leider das Ziel überhaupt nicht, da es sich (fieserweise) hinter einer Kurve versteckt.

Sobald das Reichenhaller Haus (Verpflegungsmöglichkeiten) zu sehen ist, gibt es dann noch ein paar Stufen bis dahin, aber mit dem Ziel vor Augen funktioniert das super, auch den Abstecher zum Gipfel vom Hochstaufen (1771 m), der nur noch ein Katzensprung entfernt ist. Dort oben hat man genügend Fläche, so dass man sich als Wanderer nicht auf die Füße tritt und die Aussicht genießen kann.

Sobald man sich sattgesehen hat, geht es auf dem gleichen Weg nach unten.
Erstaunlicherweise ist der Weg nach unten leichter als nach oben, und man kann recht zügig die Strecke in der Sonne hinter sich bringen.

Als Belohnung kann man sich dann noch bei der Padinger Alm noch eine Kleinigkeit gönnen.

Fazit:
– viele Wanderer, die auf dem Rückweg waren, waren fast schon im Laufschritt unterwegs
– super schöne Aussicht
– sehr viele Bergdohlen auf dem Gipfel
– empfehlenswert ist eine Fleecejacke oder Softshelljacke auf dem Gipfel, da dort der Wind doch etwas unangenehm werden kann
– das Reichenhaller Haus ist gut besucht, aber es gibt genügend Sitzplätze dort
– Wegbeschaffenheit: Waldstücke, sonnige Stücke, Wurzel-, Geröll-, stufige Strecken

Ein paar Daten zur Tour:
Distanz: ca. 11 km
Dauer: 4 h (rauf 2 1/4 h, runter 1 3/4 h)
Höhenmeterunterschied: ca. 1100 m (670 m Padinger Alm -> Hochstaufen 1771 m)

2 Kommentare

  1. Weykenat Gerald sagt

    Ihr solltet ein Buch schreiben über eure Touren, war wieder sehr schön .
    Unsere war aber auch nicht schlecht.

    • sigi sagt

      Hallo Gerald,
      danke für deine schöne Aussage 😉 Diesmal war der Bericht von mir – wir wechseln uns ja oft ab.
      War sehr schön und wir hatten irgendwann die richtige Geschwindigkeit für uns herausgefunden.
      Schöne Grüße nach Regensburg

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.