Backup Strategie – Lightroom

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Nachdem ich im ersten Beitrag ein kleines Fazit zu der von mir verwendeten Synology Diskstation DS212j gegeben habe, möchte ich nun auf meine Vorgehensweise „Backup der Bilder in Lightroom“ eingehen.
Zu Beginn nutzte ich für die Bearbeitung meiner Raw Bilder Aperture von Apple. Nachdem ich allerdings begonnen hatte, mit der Canon EOS 550D zu arbeiten, wurden die Dateien wesentlich größer. Aperture war dadurch nicht unbedingt performant zu bedienen, Lightroom war und ist immer noch eine sehr gute Alternative. Lightroom kann im Vergleich zu Aperture mit den Raw Dateien sehr gut umgehen und die Geschwindigkeit war immer im akzeptablen Bereich.

Ich nutze Lightroom zur Verwaltung meiner gesamten Bilder. Hierfür verwende ich folgende Nomenklatur bei der Benennung von Dateinamen und Verzeichnissen:

Ordner – Jahr
Unterordner – Jahr_Monat_Thema

In der Praxis sieht das dann so aus:

2014
2014_10_Salem_Nachtfotografie

Ggf. können im jeweiligen Ordner noch Unterordner existieren. Durch diese Struktur bekomme ich sehr schnell einen guten Überblick über die einzelnen Bilder.

Aber auch die beste Systematik der Bildablage verhindert leider nicht, dass die Festplatte sich nach und nach füllt. Also musste eine Lösung her.
Die Idee, jedes Jahr eine eigene Bibliothek anzulegen, habe ich schnell wieder verworfen. Ich möchte relativ unkompliziert die Bibliothek im Ganzen durchsuchen können und dies geht mit einer aufgeteilten Bibliothek nicht.

Aus diesem Grund werde ich Bilder nach einer gewissen Zeit auf einen NAS Server verschieben. Hierfür ist es notwendig, einen Zielordner auf dem NAS anzulegen.
Anschließend kann dieser Ordner dann im Modul Bibliothek über die Schaltfläche ‚Ordner hinzufügen‘ hinzugefügt werden. Anschließend kann der jeweilige Ordner von der lokalen Festplatte via drag and drop auf den neuen Ordner verschoben werden. Je nach Netzwerk kann das Verschieben nun etwas dauern, am besten führt man diese Aktion per LAN Kabel durch.

Mit der Lightroom Version 5 führte Adobe die Smart Vorschauen ein, welche den Zugriff auf Bilder erlaubt, die aktuell nicht verfügbar sind. Also eine ideale Lösung, wenn die originalen Bilder auf einem NAS liegen, man aber nicht im lokalen Netzwerk ist.

Somit habe ich nun alle Bilder sortiert nach Jahren in einer Bibliothek und ich kann nun flexibel die Bilder auf den NAS Server verschieben.

Die Sicherheit von Daten ist nur relativ! Welche zusätzliche Möglichkeiten es noch so gibt, könnt ihr hier lesen.

2 Kommentare

  1. Hi,

    sehr interessant – Du machst das exakt so, wie ich auch. Neue Bildprojekte kommen auf die lokale Platte meines MacBooks. Wenn die „zu Ende“ bearbeitet sind, kommen die RAW-Daten auf das NAS Laufwerk. Allerdings arbeite ich mit zwei Katalogen. Ein Katalog für die aktuellen Projekte und ein weiterer für das Archiv.

    LG Thomas

  2. Ich hab irgend wann mal aufgehört den Ordnern noch einen sprechenden Namen zu geben. Ich versuche das alles über Schlagworte und Sammler zu machen. Ich hab bei mir nur noch YYYY/MM/DD, einen Ordner pro Tag.

    Das mit den zwei Katalogen mache ich auch. Ich hab einen Hauptkatalog auf dem Desktop PC und einen Katalog für unterwegs. Über Katalog Export und Import wird der mobile irgendwann dann in den Hauptkatalog importiert. Das geht absolut problemlos.

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