Hochfelln – klein aber oho

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Wandern

Hochfelln – Unser Hausberg

Samstags alleine, schönes Wetter, da gehe ich doch unsere kleine Runde.

Start ist in Ruhpolding die Steinbergalm auf knapp 1000 m. Achtung: hinter der Alm ist ein großer Parkplatz (kostet auch – wenn in der Früh die Schranken noch oben sind – 2 EUR). Die geizigen unter uns können auch ein paar Meter weiter unten im Wald parken – müssen aber diese Höhenmeter dann zu Fuß hinter sich bringen.

Die Wanderung ist sehr gut ausgeschildert und die breiten Wege kann man nicht verpassen. Die erste halbe Stunde geht man einen breiten Forstweg ohne besondere Höhenmeter im Wald. Ein Tipp dabei: Genießt jetzt noch den Schatten, denn der Hochfelln ist wirklich immer sehr heiß. Aus dem Wäldchen raus sieht man schon die Mittelstation der Bergbahn. Wir halten uns links steil den Berg hoch.Am Ende des breiten Wirtschaftsweges erfolgt die Belohnung in Form von drei bewirtschafteten Almen (z.B. Bründlingalm, Öderkaser). Ich geh natürlich ohne Einkehr weiter.

Jetzt kommt der anstrengendste Teil der Wanderung:
Über den Treffer bis zum Felsentor dauert es 45 Minuten, bis wir in Serpentinen die meisten Höhenmeter überwunden haben.

Wenn wir durch das Felsentor gehen, sind es nur noch 15 Minuten bis zum Gipfel.

Oben dann angekommen können wir uns für die Bergstation (dort gibt’s lecker Bier) entscheiden oder trotz einiger Bergbahnfahrer einsame Bänke mit tollem Bergblick ergattern.

Am Gipfel ist noch ein kleiner Höhenweg ausgeschildert, der dann am Kreuz hinter Gipfelhaus endet.

Dann ging es den gleichen Weg meistens gejoggt wieder runter.

Fazit:

– kleiner Berg, der es aber in sich hat
– schöne Aussicht auf den Chiemsee, Chiemgau und in die Berge

– trotz Bergbahn ein recht angenehmer und nicht so überlaufener Berg
– in 4 Stunden (ohne Gipfelrast) bequem zu laufen

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