Schneibstein

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Wandern

Neuer Tag, neue und höhere Herausforderungen. Diesmal sollten es über 1000 m Höhenunterschied werden:

Beginn der Tour zum Schneibstein ist der Parkplatz Hinterbrand (siehe Link als Hinweis, wo dieser Parkplatz ist). Von dort aus geht es soweit talwärts (abhängig davon, wo das Auto geparkt wurde), bis links ein gelbes Schild Richtung Jenner/Schneibsteinhaus/Stahlhaus steht. Diesem Schild immer folgen, es gibt keine Schwierigkeiten dahin zu folgen, da alles sehr gut ausgeschildert ist.

Der Weg beginnt im Zickzack entlang des Waldes, wird dann etwas steiniger, bis man zur befahrbaren Strecke (nur mit Genehmigung befahrbar) kommt. Dort folgt man der Strecke immer nach oben ca. 30-40 min lang, bis man zur Mitterkaseralm gelangt. Von dort aus führt ein geteerter und mit kleinen Kieselsteinen (im Teer) versehener Weg kurvenreich und leider etwas steiler ansteigend zur Bergstation der Jennerbahn. Hinterhalb der Jennerbergstation kann der Jennergipfel erklommen werden.

Wer sehr früh dran ist (wir gingen ca. 7.15 Uhr los), kommt in den Genuss, Murmeltiere zu sehen, welche einen sehr unbekannten, extrem lauten Ruf von sich geben. Je später man dran ist (also je mehr Wanderer unterwegs sind), desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, diese Tiere zu sehen.

Dem Weg Richtung Schneibstein weiter folgend, ist das nächste Ziel das Stahlhaus oder Schneibsteinhaus. Das Stahlhaus wird v.a. beim Rückweg deutlich stärker frequentiert, wenn die erste Gondel oben an der Station angelangt ist.

Vom Stahlhaus aus sind es noch 1,5 h bis hoch zum Gipfel, was aber schaffbar ist.
Dabei wird der Schwierigkeitsgrad deutlich höher: Der Wanderer muss zum Hochwandern auch seine Hände benutzen, um sich an den Steinen festzuhalten. Nach den ersten kritischen „Kletter“stellen, geht es wieder „normal“ über viel Steine bergauf.

Nun ist der Weg als Pfad nicht mehr erkennbar, und man muss sich nun an den weißen Kreisen mit dem roten Punkt darin orientieren, die als Markierung auf den Steinen gelten. Dabei kann dann die Route von Markierung zu Markierung frei gewählt werden, leider dauert dieses Stück etwas länger und die Motivation schwindet nach 3 h bergauf rapide… Aber ab einem bestimmten Zeitpunkt (ca. 5 min vom Gipfel entfernt) wird das Gipfelkreuz ersichtlich, welches endlich erkennbar (und auch wirklich) nah ist.

Das Gipfelkreuz zeigt eine Höhe von 2276 m, Dauer war vom Parkplatz bis zum Gipfel ca. 3,5 h.

Vom Gipfel aus erhält man einen schönen Rundumblick auf die anderen Gipfel auf deutscher und österreichischer Seite.

Anschließend erfolgt der Weg komplett zurück, dabei ist jedoch Vorsicht geboten, da Steine abwärts klettern schwieriger ist, als aufwärts.

Fazit:
– eine aussichtsreiche Tour
– ziemlich anstrengend, wenn man vorher nur max. 2 h bergauf ging, dann hauen 3,5 h bergaufwandern doch sehr auf die Muskelkraft
– tolles Gefühl, wenn der Gipfel erreicht ist
– genügend Essen und Trinken mitnehmen

Ganz wichtig:
Diese Tour ist nur mit Wanderschuhen möglich! Und absolut hilfreich sind Wanderstöcke / Nordic Walking Stöcke, da sich die Belastung besser verteilt.

Hier noch ein paar Daten zur Tour:

Distanz: 14,21km
Dauer: 5,14 h
Anstieg: ca. 1120 m
Abstieg: -1120 m

5 Kommentare

  1. Andi Neumann sagt

    Schöne Zusammenfassung unserer Tour. Hast dich gut geschlagen! Die Tour ist besonders im Herbst zu empfehlen, wenn die Sonne nicht mehr ganz so viel Kraft hat.

    • sigi sagt

      Dangeschööön 😉 Aha, und warum mach ma mia se, wenns so hoaß is??? Hm?

  2. Andi Neumann sagt

    Heiß? Passt ned so ganz mit den Schneefeldern zam die wir gesehen ham… Und die Softshelljacke war a ned ganz verkehrt, oder? 😉

  3. Pingback: Jennerumrundung – Jennerspitze | weykenat.net

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